Chiquitín IWH-Mix

Chiquitìns Geschichte ist auch leider keine so seltene mehr:
Da haben sich zwei tierliebe Menschen im Urlaub in einen Hund verguckt und dachten er würde sich bestimmt mit ihren beiden Hunden ganz gut verstehen! Das Tierheim sprach von Husky und von Schäferhund... der Tierarzt, der den Hund letztendlich ausreisefertig machte, war der erste, der etwas vom ‚Perro Lobo Checoslovaco‘ sagte...


Zuhause in Deutschland wurde es den beiden irgendwie mulmig und schrieben sie uns schweren Herzens diese Mail:


‚Chico kam vor vier Monaten aus Spanien zu uns, über gute Bekannten, die genauso wenig wie wir wussten, dass es diese Hunderasse überhaupt gibt. Inzwischen haben wir uns da etwas eingelesen...
Chico ist ein wunderschönes Tier, aber er stellt alles auf den Kopf. Er stiehlt wie ein Rabe, alle Türen müssen abgeschlossen werden, er versucht sie dennoch zu öffnen. Dem entsprechend demoliert sehen unsere Türen inzwischen auch aus. Leinen, Schuhe, Stühle, Werkzeuge, etc. Die Liste hört nicht auf, nichts ist vor ihm sicher.
Wenn Besuch kommt, der etwas länger verweilt, wird das Haus von ihm markiert, groß und klein. Unsere Enkelkinder sind nicht sicher vor ihm, wir müssen extrem aufpassen, dass er die Kleinsten nicht als Spielzeug und sogar als Beute betrachtet. Es ist von ihm sicherlich nicht böse gemeint, es ist wohl seine Natur.
Wir wohnen am Waldrand, eigentlich ideal, doch selbst die Spaziergänge werden zur Tortur. Chico (angeleint) möchte alles anfallen, Jogger, Fahrradfahrer, alles was sich rasch bewegt. Und unser Schäferhund wird dadurch auch noch animiert. Uns scheint Chico ist nicht belehrbar. Wir haben bis jetzt kaum Fortschritte erreicht.
Ich glaube es ist genug erzählt.
Trotz allem ist er mir schon sehr ans Herz gewachsen. Lieb und verschmust ist er und es fällt mir schwer, dass er bei uns nicht das Umfeld findet, das wohl seiner Natur entspricht.
Wir bitten um Hilfe!!!  Um eine für ihn bessere und auf seine Bedürfnisse abgestimmte Umgebung zu finden. Er versteht nur unvollständig die Sprache unserer Hunde und umgekehrt werden auch seine Regungen häufig von den Hunden nicht richtig verstanden.‘

Wir sind uns sicher, dass es sich bei Chiquitín NICHT um einen reinrassigen TWH handelt, aber ein Wolfhund ist er auf jeden Fall! Er ist wirklich wunderschön! Er zeigt sich hier sehr offen und kann sich auch sehr an einen Menschen (vorzugsweise Frauen) binden! Er ist relativ verträglich -neigt aber dazu andere Hunde zu mobben, sobald er die Möglichkeit dazu bekommt! (auf so eine fiese Koppelgebrauchshund-Art-und-Weise: von hinten in die Haxen kneifen!)

Chiquitín ist kastriert und ca. 2 Jahre alt.
Er wird NICHT zu Katzen (oder ähnliche Kleintiere) oder Kindern unter 1,30 m vermittelt!

Und er mag tatsächlich gerne intakte Rüden -vorzugsweise Wolfhunde!