Suki AWH

Die Geschichte von Suki…

...für 5000 Dollar in Amerika gekauft, über Drittländer als Welpe nach Deutschland transportiert, wuchs sie in einem normalen Wohnhaus in dicht besiedelter Ortsrandlage mit einem 500qm? großen Garten (min. zwei Meter hoch eingezäunt mit oben Strom für Übersprungsschutz), mit zwei normalen (nicht Wolfshunden) Hündinnen als Lebensgefährten, auf. Das Veterinäramt wurde wiederholt von Nachbarn aufmerksam gemacht, auf ein augenscheinlich dauernd gestresstes Tier. Immer wieder gab es auch Beschwerden über das nächtliche Geheul.

Zuletzt konnten die Besitzer zur Abgabe des Tieres quasi gezwungen werden, da sie den Anforderungen ein passend großes Gehege zu bauen, nicht nachkommen konnten. Rechtsgrundlage für die Maßnahmen der zuständigen Behörde war der § 16a des Tierschutzgesetzes.

Wir hatten zuerst die Aufnahme eines so hochprozentigen Tieres entschieden abgelehnt, da wir uns nicht als eine zooähnliche Einrichtung sehen. Um jedoch zu verhindern, dass mit diesem Tier noch weitere solche 'Fälle' produziert werden würden. Haben wir uns schlußendlich nach zwei Monaten doch breitschlagen lassen und sie bei uns aufgenommen. Die Besitzer haben wir nie persönlich kennengelernt. Das Tier wurde per Transportunternehmen zu uns geliefert...

In der Abgeschiedenheit bei uns entwickelte sie sich prächtig. Selbst von fremden Menschen ließ sie sich nun manchmal anfassen. Nachdem sie ihre ersten zwei Lebensjahre an der Leine verbracht hatte, konnte sie sich nun endlich frei bewegen und genoss es sichtlich. Auch körperlich entwickelte sie sich schnell von einem buckelig daherschleichendem und unterbemuskelten Wesen zu dieser feingliedrigen, graziös tänzelnden wilden und starken Schönheit.

Wir haben beschlossen sie nicht weiterzuvermitteln, solange nicht ein Zoo oder eine zoologische Einrichtung sie aufzunehmen gedachte!

Eine Art artgerechtes Leben, ist aber nur mit einem Partner möglich und um ungewollten Nachwuchs zu verhindern, entschieden wir uns bald zu einer Kastration. Erst beim dritten Termin mit den Tierärzten schafften wir es, sie überhaupt in Narkose zu legen...

Leider überlebte sie die Operation nicht!

Suki war seit dem 29. April 2017 bei uns, sie verstarb am 6. Mai 2018...

ihr Ableben können wir bis heute nicht akzeptieren und es schmerzt um so mehr, da wir uns fragen müssen was eigentlich sinnloser war? Ihr Leben oder ihr Sterben?

Die Hoffnung bleibt, dass Menschen aus dieser Geschichte lernen werden und sich diese Geschichte nicht wiederholt! Die meisten Besitzer dieser Tiere können wenig bis nichts über die Verträglichkeiten von Narkosen dozieren, da sie diese Tiere meist nur deswegen halten, um mit ihnen zu züchten...

Suki wird uns unvergesslich bleiben...