Der Saarloos Wolfhond

Der Saarloos Wolfhond ist neben dem Tschechoslowakischen Wolfhund eine der beiden einzigen von den Dachverbänden der Hundevereinen anerkannte Wolfhunderasse.

Zur Gründung dieser Rasse kreuzte der Niederländer Leendert Saarloos (1884-1969) in den 1930er Jahren die europäische Wölfin Fleur, die aus dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam stammte, mit dem Deutschen Schäferhund Gerard van Fransenum.

Sein Zuchtziel war der Schaffung eines im Vergleich zum Schäferhund besseren, robusteren und gesünderen Gebrauchshundes. Aber der Fluchttrieb des Wolfes erwies sich als erblich dominant gegenüber dem Angriffstrieb des Schäferhundes. Es dauerte bis in die 1960er Jahre bis einige seiner Tiere als Rettungshunde, Polizeihunde sowie Blindenhunde eingesetzt werden konnten. 

Jedoch wurde 1963 abermals eine Wölfin eingekreuzt und die Scheuheit der Tiere nahm wieder zu und die Eignung als Gebrauchshund nahm ab.

Der Rassestandard zitiert sich daher heute: 'Der Saarlooswolfhond ist nicht in Hinsicht auf eine besondere Dienstleistung gezüchtet worden; er besitzt Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, ein treuer und zuverlässiger Gesellschafts- und Haushund zu sein.'

Erst 1981 erhielt die Rasse die offizielle Anerkennung als eine solche.

 

Wer mehr wissen möchte wendet sich am besten an den Saarlooswolfhond Club e.V.