Bitte helft diese Wolfhunde vor dem Tod zu retten!

Vor einigen Jahren hat ein Mensch irgendwo in Südeuropa in den Bergen seinen Wolfhunden ein schönes, großes Gehege gebaut. Dann hat er es leider versäumt sich rechtzeitig um die Verhütung zu kümmern und es sind mehr Tiere geworden und sie sind nun auf drei Gehege aufgeteilt.

Dann wurde er sehr krank und konnte sich nicht mehr vernünftig um die inzwischen 16 Tiere kümmern. Immer wieder wurden sie nicht regelmäßig versorgt. Immer wieder sind sie aus ihren inzwischen veralteten Gehegen ausgebrochen, waren tagelang in den Bergen unterwegs und haben dort Schafe oder auch mal ein Pony gerissen…so war es zumindest den Berichten der örtlichen Medien zu entnehmen.

Als er mehr und mehr  Druck von den Behörden vor Ort bekam beschloss er schweren Herzens, die Tiere alle einschläfern zu lassen. Jedoch hat sich die charismatische Wahnsinnsfrau von Tierärztin vor Ort geweigert, 16 gesunde Tiere einzuschläfern und hat eine Tierschutzorganisationen eingeschaltet. 

Die 16 Wolfshunde sollten an einem Samstag eingeschläfert werden. Am Freitagmorgen wurde dem Besitzer der Tiere gedroht das ganze publik zu machen, wenn er die Tiere töten lassen würde. Er gab daraufhin der Tierschutzorganisation ein paar Wochen Zeit ein Zuhause für die Wolfhunde zu finden.

Diese Tierschutzorganisation hatte leider keine Ahnung worauf sie sich da eingelassen hatte! Ein paar Tage zuvor hatten sie noch nicht mal gewusst, dass es solche Wolfhunde überhaupt gibt. Geschweige denn, wie schwierig es sein würde diese Tiere zu vermitteln. So nahmen sie Kontakt auf mit verschiedenen sogenannten ‚Wolfhundeexperten‘. 

Einer riet ihnen zumindest die vier ältesten Tiere einzuschläfern, da es für sie noch weniger Hoffnung gäbe und das geschah dann auch… da waren es nur noch 12… (bitte entschuldigt diesen bitteren Sarkasmus…). Von den übrigen sind zumindest die weiblichen Tiere inzwischen kastriert und es wurde begonnen intensiv nach Unterbringungsmöglichkeiten zu suchen....

Dann kam der Corona-Lockdown und die Möglichkeiten diese Tiere irgendwohin ausreisen zu lassen, selbst wenn eine Unterbringung gefunden worden wäre, ging gegen null. Dennoch suchten sie weiterhin und inzwischen europaweit nach Plätzen für die Tiere! 

Am 6. Juli posteten wir (Camchatca Wolfhundehalterhilfe gUG) folgenden sogar in mehrere Sprachen übersetzten Aufruf:

Leute! Es ist dringend!!!! Gibt es denn nicht irgendwo (in Europa) irgendwen, der zwei oder drei ziemlich verwilderte Wolfhundmixe aufnehmen kann? Sie brauchen ein sicheres Gehege und jede Menge Geduld.

Wir (Camchatca Wolfhundehalterhilfe gUG) wollten die Tiere so schnell wie möglich kennenlernen. Sobald der Lockdown aufgehoben war, machten wir uns auf den Weg und passierten am 29. Juni um 15.07 Uhr die Grenze. 

Tatsächlich waren inzwischen zwei Menschen gefunden, die sich bereit erklärten, jeder eines der Tiere aufzunehmen. Die Einfang-Aktion sollte am Sonntag den 5 Juli stattfinden… also hatten wir nur wenige Tage, um uns mit den Tieren vertraut zu machen.

Das die Tiere so dermaßen scheu und verwildert sein würden, hat sogar uns umgehauen. Es hat zwei Stunden gedauert, bis beide Tiere sediert und in die eigens von der Tierschutzorganisation ‚Animal Police‘ finanzierten Transportboxen getragen worden waren. 

Weiterhin meldete sich niemand, der auch nur einen der übrigen 10 Wolfhunde aufnehmen könnte… Zoos und ähnliche Einrichtungen wiesen uns eher unfreundlich ab oder reagierten gar nicht -schließlich sind es keine ECHTEN Wölfe. Also kein Bedarf! 

Ja das ist leider wahr! Es sind Hunde! Hunde, die nur dafür gezüchtet worden sind, um einen Markt zu bedienen den es nicht geben dürfte! Aber solange es Menschen gibt, die einem ‚Züchter‘ Tiere abkaufen, nur weil sie so aussehen, wie sie aussehen, solange wird es nun mal die Produzenten dieser Tiere geben! Ein Mensch, der nur annähernd bei Verstand ist, würde doch keinen Welpen kaufen bei einem Züchter, der seine eigenen Tiere nicht anfassen kann - geschweige denn anleinen oder selber zum Tierarzt bringen wenn nötig… möchte man meinen… 

Die Wochen verstrichen und nichts passierte. Dem Besitzer der Tiere fehlt nun mehr und mehr die Geduld und erneut zieht er die Einschläferung in Betracht. Auch weil ihm nun demnächst ein längerer Krankenhausaufenthalt bevorsteht. (Im übrigen ist die Einschläferung von gesunden Tieren nicht so einfach anzufechten, wenn sie dafür verantwortlich gemacht sind, andere Haustiere gerissen zu haben…)

Am 21. August bearbeiteten wir unser Posting vom Juli erneut und fügten nun Fotos der Tiere hinzu, sowie den Hinweis, dass sie eingeschläfert werden sollen und siehe da: innerhalb von Tagen wird das ganze 1,8 Tsd. Mal geteilt… aber: 

Aber immer noch niemand, der sich auch nur eines der verbleibenden 10 Tiere annehmen kann. Ein paar wenige stellen bereitwillig ihr Grundstück zu Verfügung. Prima! Jetzt brauchen wir nur noch Zäune! 

 

Bitte spendet für die Zäune! 

 

Kostenvoranschlag

Zum Beispiel würde die ‚Sanctuaire d’Aiseirigh‘ in Frankreich drei der Tiere aufnehmen. Sie haben den Platz sie brauchen ‚nur noch‘ passende und ausbruchsichere Gehege. Konkret bedeutet das: Pro Tier sollten mindestens 100 qm eingezäunt werden.

Der Kostenvoranschlag des französischen Zaunbauers sieht für 100qm 1093,00 Euro vor. Das ist realistisch!

Also liegt der Kostenfaktor für die drei Tiere, die nach Frankreich gehen sollen bei rund 3. 300 Euro. Da sind noch keine Kosten für den Transport mit einkalkuliert....

 

Um alle 10 Tiere unterzubringen rechnen wir mit insgesamt mindestens 15.000 Euro -inklusive Transport. es sei denn es findet sich noch jemand, der bereits ein Gehege aufweisen kann!