Akira die Wuchtbrumme

Akira, eine 4 jährige intakte American Akita Hündin

Akira hat ihr ganzes Leben bei ihrer Familie verbracht. Hier hat sie jedoch Hauptaufgaben übernommen, die ein Hund im Idealfall nicht selbständig machen sollte, wie zum Beispiel: Ihr Territorium (Kühlschrank) bewachen und fremde Menschen und Artgenossen davon fern halten. Das führt zu stressigen und belastenden Situationen für alle Beteiligten. Der Höhepunkt war jedoch erreicht, als sie eines Tages durch die Tür entwischte und auf einem Feld einen Hund angriff und schwer verletzte.
Da wurde mehr als deutlich, dass die Verhältnisse in ihrem Zuhause nicht geklärt sind und immer wieder zu Problemen führen werden.

Jedoch ist sie ihren bekannten Menschen gegenüber absolut nett und äußerst liebevoll und verschmust! Da gab es nie Probleme!

Akira weißt alle typischen Akita-Eigenschaften auf, die diese Hunderasse so besonders macht. Was hinter ihrem Pokerface vorgeht, verrät sie nur ungerne, und auch ist sie bestimmt nicht Everybodys Darling.
Erschwingliches Begrüßen von fremden Menschen ist so gar nicht ihr Ding, und wenn man sie lässt, entscheidet sie gerne selber, was sie für richtig hält, was jedoch nicht unbedingt alltagstauglich ist.
Akira ist dennoch nicht menschenfeindlich oder hundeunverträglich!!!
Sie hat bei uns schon bewiesen, dass sie in der Welt da draußen voll okay sein kann!
Der neue Besitzer muss jemand sein, der ihr auf eine respektvolle Art zeigt wo es lang geht -ohne ihr Vertrauen zu verlieren und ihr so Grenzen setzen, dass sie diese gerne akzeptiert. Die neuen Besitzer sollten Geduld und Zeit mit sich bringen. Und sie sollten auch in der Lage sein, es nicht zu ‚persönlich‘ zu nehmen, wenn da erstmal nicht viel zurückkommt. Sie braucht jemanden der ihr deutlich machen kann, dass sie keine Aufgaben übernehmen muss, sondern dass sie sich zurücklehnen kann.

Akira zeigte uns in einer gemischten Hundegruppe (allerdings nur in ihrer Gewichtsklasse), dass sie Jungs gar nicht so verkehrt findet, und spielt dann auch gerne, allerdings im Akita-typischen Bulldozer-style. Der Rüde sollte ausgeglichen sein und sich nicht schnell beeindrucken lassen, da Akira durch ihr fehlende Erfahrung schnell Übermutig wird. Wir können uns einen souveränen Rüden an ihrer Seite sehr gut vorstellen im neuen Zuhause! Hündinnen braucht Akira nicht in ihr WG.
Bei Kindern zeigte sie bislang keine auffälligen Reaktionen, jedoch sollte im Haushalt nur Kinder sein, die in der Lage sind, zu verstehen und es auch umsetzen, dass sie ihre Distanz, vor allem am Anfang, unbedingt braucht.
Sie könnte ein Fitness-Programm, gerne auch unter Begleitung eines Physiotherapeuten gut vertragen, da ihre Kondition und ihre Muskeln dringend aufgebaut werden müssen.

Wir wünschen uns kein Zuhause wo Akira lange oder viel alleine ist, da diese Rasse so an ihre Menschen gebunden ist.

Bei vielen Akita Inus, die im Internet ein neues Zuhause suchen, lesen wir, dass sie ausschließlich in Akita-erfahrene Hände vermittelt werden... Aber wie soll man Akita-Erfahrung bekommen, wenn man keinen Akita bekommt? Außer vielleicht beim Züchter? ...um dann alle typischen Anfänger Fehler mit dem Welpen selbst zu machen?

Wir begleiten potentielle Interessenten gerne professionell bei der wichtigen Vergesellschaftung von Mensch und Tier! Damit durchaus auch nicht-Akita-erfahrene Menschen lernen können, wie man mit diesen außergewöhnlichen Hunden glücklich leben kann.

Ist ihr Interesse geweckt und sie haben mal ein Nacht drüber geschlafen, dann freuen wir uns über eine Nachricht!